1933 erklärte Berlins Bischof Joachim Hossenfelder die populäre, pro-Nazi Glaubensbewegung “Deutsche Christen” zur “SA Jesus Christi”. Hossenfelder führte die Anfänge einer Bewegung an, deren Ansichten immer noch in der heutigen Kirche vertreten sind, obwohl die Welt versucht hat, zu vergessen.
Dieser Film enthüllt Geschichte, an die sich wenige erinnern: eine Kirche von Helden und Ketzern, von selbstloser Güte, aber auch entsetzlicher Grausamkeit:
- Ludwig Müller, Bischof des Dritten Reichs
- Martin Niemöller, der als Erster gegen die Nazifizierung der Kirche Widerstand leistete
- Karl Themel, Pastor, der mit Hilfe von Taufzeugnissen “Christen jüdischer Herkunft” in die Konzentrationslager schickte
- Werner Syltan, ein Pastor, der wegen seiner Arbeit für Leute jüdischer Abstammung in Dachau starb
- Walter Grundmann, ein bekannter Bibelforscher und Begründer des “Instituts zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben”
Dieser Film wurde 2007 offiziell für das European Spiritual Film Festival in Paris, Frankreich, ausgewählt.
Obwohl Nazi-Deutschland 1945 besiegt wurde, lebt dieses Vermächtnis weiterhin in den Kirchen, die sich bis zum heutigen Tag noch mit den Auswirkungen der Geschichte herumschlagen. Dieser Film, der sich sehr gut für Sonntagsschule und den Hörsaal eignet, inspiriert und informiert Sie über einen Abschnitt in der Geschichte, über den Sie glauben, Bescheid zu wissen.
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