Elisabeth von Hanau

4.95€
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Dieser bahnbrechende Film wurde speziell für den 70. Gedenktag der Kristallnacht geschaffen, die „Nacht des zerbrochenen Glases“ der Nazis, von vielen als Beginn des Holocausts gesehen. Nachdem sie Zeugin der Gewalt dieses Pogroms gegen Deutschlands Juden geworden war, war sich Elisabeth Schmitz im Klaren, dass das Leben nicht länger normal weitergehen konnte: ihr christlicher Glaube zwang sie, ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um für andere zu leben.

Ihr wichtigstes Werk war ein 24-seitiges Memorandum, das im Detail das von Juden erlittene Elend in ganz Deutschland beschrieb. Es wurde an die Kirchenleitung geschickt, um sie dringend zum Handeln zu bringen. Da es damals verboten war, so etwas zu schreiben, schrieb sie es anonym. Obwohl dieses Memorandum nach dem Krieg sehr bekannt war, schrieb es ein Archivar jemandem anderen zu.

Elisabeth war in Vergessenheit geraten, bis ihr handgeschriebener Entwurf in einem staubigen Kirchenkeller in ihrer Heimatstadt entdeckt wurde.

Dieser Film ist teils Biographie, teils geschichtliche Erzählung und teils Detektivgeschichte. Er hat Erwachsene und Kinder gleichermaßen fasziniert und inspiriert. Vor allem zeigt uns dieser Film, wie wichtig es ist, stets unseren Freundeskreis zu erweitern, besonders in gefährlichen Zeiten.

Ja, es ist wahr, es gab Ausnahmen wie die des Polizeioberleutnants Wilhelm Krützfeldt. Er verhinderte mit einigen Kollegen ein Niederbrennen der Neuen Synagoge in Berlin. Oder die der Protestantin Elisabeth Schmitz. Sie verfasste eine Denkschrift gegen die Judenverfolgung. Später kündigte sie ihre Anstellung als Lehrerin für Geschichte, Deutsch und Religion. Damit wehrte sie sich gegen die ideologische Aufladung des Unterrichts. Auch sie war eine Ausnahme von der Regel des Schweigens.

-Rede von Bundeskanzlerin Merkel auf der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Pogromnacht von 1938

Eine Lücke im alten Schienenstrang neben einer Plattform, wo einst Juden in Wagons verladen und auf die Reise nach Auschwitz geschickt wurden – im Film „Elisabeth von Berlin“ verweilt die Kamera auf diesem Detail. Die Lücke im Schienenstrang scheint zu zeigen, welche Bedeutung die Macht christlichen Gewissens hatte haben können und welche Bedeutung es für eine in die falsche Richtung gelenkte Gesellschaft haben könnte.

-Frederick Clarkson, Religion Dispatches

Produziert von Vital Visions Incorporated
Geschrieben und unter der Regie von Steven D. Martin
Geschichte von Manfred Gailus

Optimiert für 16:9 Digitaltelevision
5.1 Dolby Surround – 2.0 Dolby Digital – PAL – Englische Untertitel
Copyright © 2008 by Vital Visions Incorporated – Alle Rechte vorbehalten

Price: 4.95€